Leos XIV. eigene Beweise widerlegen seine Sicht auf das muslimische Spanien
Carlos Balén argumentiert auf InfoVaticana.com, dass die Darstellung von al-Andalus durch Papst Leo XIV. am 6. Juni als ein Modell des interreligiösen Zusammenlebens durch die von ihm angeführten Beispiele untergraben wird. Der Papst beschrieb das islamische Spanien als "einen Raum des Kontakts, des Gesprächs und des Dialogs zwischen Christen, Muslimen und Juden" und verwies auf Córdoba und Toledo, die Persönlichkeiten von Averroes und Maimonides sowie die Übersetzerschule von Alfons X. Balén behauptet, dass jedes dieser Beispiele die These des Papstes eher widerlegt als unterstützt. Seine Hauptargumente lauten wie folgt:
Maimonides floh aus Córdoba
Maimonides wurde in Córdoba geboren, aber als die Almohaden die Stadt Mitte des zwölften Jahrhunderts eroberten, hoben sie den den Juden zuvor gewährten rechtlichen Schutz auf und zwangen sie, zwischen Konversion, Exil oder Tod zu wählen. Maimonides und seine Familie flohen und ließen sich schließlich in Ägypten nieder, wo er den Rest …Mehr
In so manchem Propagandavideo für den Papst wird unisono geschrieben bzw erklärt, der Papst gebe Erklärungen nur nach reiflicher Überlegungen ab; bitte jetzt nicht lachen!